Warum Backup und Wiederherstellung auf Ihrer Agenda stehen sollten

„Gut die Hälfte aller Kleinunternehmen haben schon Daten verloren – durch Zufall, Missgeschick, Diebstahl oder Katastrophen.“

Kleine wie große Unternehmen hängen heutzutage von Daten ab. Entsprechend wichtig ist deren Schutz. Immer stärker wird erkannt, wie wichtig Backup und Wiederherstellung als Schutz gegen Datenverlust sind. Für Großbetriebe, die sich ein eigenes IT-Team leisten können, ist das alles kein Problem, ganz im Unterschied zu den kleineren Unternehmen. Die lavieren sich häufig mit unzuverlässigen und handgestrickten Datensicherheitslösungen durch – und oft genug auch ganz ohne sie.

Bei vielen KMUs stehen Backup und Wiederherstellung noch nicht auf der Agenda. Das hat verschiedene Gründe:

  • Ransomware, DDoS und anderen Bedrohungen zum Trotz schätzen viele KMUs das Risiko des Datenverlustes noch zu niedrig ein.
  • Hinzu kommt die schiere Vielfalt an Lösungen.
  • Der finanzielle Spielraum vieler KMUs ist begrenzt, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass beim Kauf der Preis ausschlaggebend war.

Datenverlust und die Folgen:

  • In 29 % der KMUs: 1 bis 8 Stunden Systemausfall pro Mitarbeiter
  • In 21 % der KMUs: 8 bis 40 Stunden Systemausfall pro Mitarbeiter
  • In 7 % der KMUs: Systemausfall pro Mitarbeiter von 40 Stunden und mehr – eine komplette Arbeitswoche also

Die gute Nachricht:

Es gibt bereits gute marktgängige Backup-und-Recovery Lösungen. Sprechen Sie uns an und wir klären Sie über den Wert ihrer Daten auf, ermitteln mit Ihnen zusammen wo Backup und Recovery jeweils am meisten Not tun, und bieten Ihnen eine maßgeschneiderte, budgetgerechte Lösung an.

In vielen aktuellen Smartphones klafft eine gefährliche Sicherheitslücke!

In vielen aktuellen Smartphones klafft eine gefährliche Sicherheitslücke!

Kriminelle könnten über einen unsicheren WLAN-Chip die Kontrolle über das Gerät übernehmen!
Betroffen sind unter anderem das iPhone 7, Google Pixel und das Samsung Galaxy S7 Edge. Schuld ist ein weit verbreiteter Chip des Herstellers Broadcom, der für die WLAN-Verbindungen zuständig ist.

Durch diese fehlerhafte Software auf dem Chip ließe sich über die WLAN-Verbindung ein Schadprogramm einschleusen und anschließend die Kontrolle über das Gerät übernehmen!

Smartphone-Besitzer sollten die Software ihrer Handys auf den neuesten Stand bringen, um die Sicherheitslücke zu schließen.
iPhone-Nutzer sollten ihr Gerät auf die neue Betriebssoftware iOS 11 aktualisieren. Apple hat das Problem darin behoben.
Besitzer eines Google-Smartphones der Nexus- oder  Pixel-Reihe können laut Google die Sicherheitslücke mit einem Update auf die neue Android-Version Oreo schließen.

Nutzer anderer Android-Smartphones sind auf Software-Aktualisierungen des Geräte-Herstellers angewiesen. Samsung erklärte auf Anfrage der BILD Zeitung, dass die Sicherheitslücke bei allen betroffenen Modellen mit einer Software-Aktualisierung im August geschlossen wurde.

Achtung! AKKU-Fresser!

Achtung! AKKU-Fresser!

Die Frage, was Sie am ehesten an Ihrem Smartphone nervt, wird wahrscheinlich unter anderem sein, dass Ihr Akku nicht wirklich lange hält!
Die Sicherheitsfirma Avast wertet regelmäßig Daten anonymer Handy-Nutzer aus und erstellt daraus Ranglisten.

  • Welche Apps sind besonders beliebt?
  • Welche klauen dem Akku die meiste Energie?

Komisch und ärgerlich dabei ist, dass die meisten Stromfresser vorinstallierte und sehr populäre Apps sind.
Samsung Alshare, Security Policy Updates und Beaming Services for Samsung, belegen die Plätze 1-3 der Stromdiebe!
Danach folgen ChatOn Voice & Video Chat (Platz 4) auch von Samsung. Danach auch, die sehr oft genutzten Apps, z.B. „Google Maps“ (Platz 5), WhatsApp & Instagram (Platz 6) und Facebook (Platz 7) – diese fehlen fast auf keinem der Geräte.
Auffällig und interessant ist, dass mehrerer hungrige Apps von Facebook sind! 
Auf Platz 10 der Stromfresser steht die App – Battery Saver – eine App, die eigentlich helfen soll Strom zu sparen, aber offenbar genau das Gegenteil bewirkt.

Spiele-Apps auf unseren Smartphones gehören zu den größten Energiedieben – sie saugen die Handys oft im Handumdrehen leer,
selbst die simpelsten Spielegrafiken, wie Candy Crush Saga & Soda Saga oder Piano Tiles. Diese Spiele beanspruchen Ihr Telefon genauso stark wie der Neueinsteiger Climbing Race. Laut Avast gelingt es diesem Rennspiel den Akku eines Samsung Galaxy innerhalb von dreieinhalb Stunden komplett zu entleeren.

Clash of Clans, My Talking Mom, Subway Surfers, Clash Royale und Farm Heroes Saga sind sogar teils mehrere Jahre alte Spiele.
Aber aufgrund ihrer großen Beliebtheit schaffen sie es trotzdem unter die meistverwendeten Stromfresser-Apps.

Ein Grund dafür ist, dass die meisten dieser Apps Netzwerkfunktionen wie W-LAN nutzen. Da wo dies nicht erforderlich ist, hilft häufig schon wenn die Internetnutzung deaktiviert wird, besser ist aber man schmeißt sie direkt vom Handy!

Warum Updates so wichtig sind!

Warum Updates so wichtig sind!

Haben Sie auf Ihren Systemen die neusten Updates und verfügen auch über ein aktuelles Backup Ihrer Daten?

Denn mal wieder ist die Ransomware „WannaCry“ unterwegs und richtet immensen Schaden an! Rechner werden gesperrt und Benutzer erpresst, damit horrende Summen gezahlt werden um Systeme wieder nutzen zu können. Aber nicht nur WannaCry, sondern auch kleinere, vielleicht nicht sichtbare, Schadsoftware ist täglich unterwegs und versucht Rechner zu infiltrieren!

Deshalb ist es äußerst wichtig sich die Zeit zu nehmen und die „ach so lästigen“ Windowsupdates einzuspielen und auch regelmäßige Backups auf externen Medien, Servern oder Festplatten zu machen.

Die Schadsoftware „WannaCry“ hat es sogar geschafft, dass Microsoft ein neues Sicherheitspatch für Windows XP bereitstellte. Der Support dafür wurde bekannter weise schon am 08.April 2014 eingestellt!

Lesen Sie dazu: https://blog.botfrei.de/2017/05/wannacry-warum-zeitnahes-updaten-so-wichtig-ist/

Falls Sie Bedenken haben, dass Ihre Rechner vielleicht nicht auf dem neusten Sicherheitsstandard sind, kontaktieren Sie uns!

Wir werden uns Ihre Systeme zusammen anschauen und eine auf Sie abgestimmte Sicherheitslösung finden.

Ihr mocotel services Team!

Das Aus für Roaming-Gebühren in Europa

Das Aus für Roaming-Gebühren in Europa

Reisende können ab dem 15. Juni 2017 ohne Zusatzkosten im EU-Ausland mobil telefonieren und im Internet surfen.

Vertreter des Europaparlaments und der Mitgliedsstaaten verständigten sich auf die noch festzulegenden Roaming-Großhandelspreise. Damit fielen auch die letzten Roaming-Grenzen innerhalb der EU.

Die deutschen Mobilfunkanbieter dürfen keine zusätzlichen Gebühren mehr verlangen für Auslandstelefonate innerhalb der EU.
Wer im EU Ausland Urlaub macht und seine Verwandten zu Hause anruft oder ihnen ein Foto mailt, zahlt im Urlaubsort genau die gleichen Preise fürs Telefonieren und Surfen wie in Deutschland.

Die jeweilig im Vertrag abgeschlossenen Tarife gelten auch im EU-Ausland sowie für Island, Norwegen und Liechtenstein.

Aber auch in nicht EU Staaten wie z.B. der Schweiz, könnten ab dem 15. Juni 2017, die Roaming-Gebühren fallen, dazu lesen Sie bitte aufmerksam Ihren Tarif bzw. Mobilfunkvertrag.

Was ist mit Großbritannien? Leider gibt es hierzu noch keinerlei Aussagen oder Regelungen, aber es wird davon ausgegangen, das auch in Großbritannien nach dem Brexit, die Roaming-Gebühren fallen könnten!

Leider stehen dort noch nicht alle Hebel auf – „wir sind zwar raus aus der EU aber bleiben wenigsten in der Telefonie EU-Tarif Zone!“

Mit „Virtuellen Servern“ reale Vorteile nutzen

Mit „Virtuellen Servern“ reale Vorteile nutzen

Moderne Server sind so leistungsfähig, dass deren Hardware-Ressourcen oftmals nicht ausgelastet werden. Mit so genannten „Virtualisierungstechnologien“ kann die Hardware effizienter genutzt werden, was zugleich Energie und Platz und damit letztlich auch Kosten spart. Ein weiterer Vorteil ist, dass die erforderliche Bereitstellungszeit von Systemen durch die Virtualisierung massiv reduziert wird und gleichzeitig eine bessere Verfügbarkeit durch die Entkopplung von Systemen und Hardware gewährleistet wird. mocotel erklärt, welche realen Vorteile sich hinter dem Begriff „virtueller Server“ verstecken und wie man diese Lösung selber umsetzt.

Was bedeutet Virtualisierung?

Mit der Virtualisierung werden bisher auf unterschiedlichen Servern laufende IT-Systeme auf einer Plattform zusammengefasst. Somit stellt eine Virtualisierungsumgebung den IT-Systemen virtuelle Hardware bereit, auf der die IT-Systeme, auch Gast-Systeme genannt (oder Virtuelle Maschinen (VM) bzw. virtuelle private Server (Virtual Private Server = VPS) ausgeführt werden. im weiteren Artikel verwenden wir das Kürzel VPS.
Die Virtualisierungsumgebung verwaltet zudem die Ressourcen und separiert bzw. trennt die Gast-Betriebssysteme voneinander sowie von der unterliegenden Virtualisierungsumgebung (Host-System). Läuft auf der Hardware nur die Virtualisierungsumgebung, so spricht man von einem Bare-metal Hypervisor (siehe Abbildung).

hypervisor

Bei Bare-metal-Hypervisoren laufen neben dem Hypervisor keine anderen Anwendungen auf der physischen Hardware. Der Hypervisor ist ein speziell für Virtualisierung optimiertes Betriebssystem

Quelle: Oliver Huq

Der zugrunde liegende Server funktioniert also im Grunde genommen wie ein Hotel, in dessen Zimmer die verschiedensten Gäste einziehen. So wie jedes Zimmer im Hotel über eine Grundausstattung (z.B. Bett, Schreibtisch, Stuhl, Bad und WC) verfügt, so besitzt jeder virtuelle Server sein eigenes Betriebssystem und teilt sich die zugrundeliegende Hardware (Hotel). Die Rezeption (Hypervisor) wiederum verwaltet alles und sorgt für das Wohlbefinden jedes einzelnen Gastes.
Durch solch eine Aufteilung können auf einem Hardwareserver parallel auch unterschiedliche, voneinander unabhängige Betriebssysteme online sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bindung an eine Hardwareplattform entfällt. So ist es möglich ein Gastsystem – auch im laufenden Betrieb – von einem Hardwareserver auf einen anderen zu „verlegen“.
Mit anderen Worten: Die Hardwareplattform kann im laufenden Betrieb erweitert und/oder modernisiert werden. Die Ausfallzeiten (Downtime von ~1 Sekunde) fallen dabei kaum ins Gewicht. Hardwareprobleme — vorhandene Ersatzkapazitäten vorausgesetzt — können bei kürzeren Ausfallzeiten beseitigt werden, da der Neustart einer VPS auch auf einer alternativen Hardware erfolgen kann.

 

Die Vorteile eines VPS im Überblick

Technische Kapselung
Der Webspace jedes Benutzers ist von dem der anderen getrennt, sodass ein VPS mit einem abgeschlossenen Root-Server vergleichbar ist. Diese Kapselung garantiert allen Benutzern die zugeteilte Performance. Fehler oder Abstürze auf dem VPS eines anderen Benutzers wirken sich nicht auf die eigene Serverleistung aus.

 

Performance
Ein VPS garantiert jedem Benutzer seinen vordefinierten Anteil der CPU-Rechenleistung. Zusätzliche Rechenleistung steht allenfalls dann zur Verfügung, wenn diese gerade nicht durch andere VPS genutzt werden. I.d.R. erhält jeder VPS zudem einen eigenen Festplattenbereich und separaten Arbeitsspeicher.

 

Sicherheit
Die Kapselung der VPS-Server voneinander verhindert i.d.R. den ungewollten Zugriff untereinander. Sicherheitslücken benachbarter VPS wirken sich somit nicht auf die virtuellen Server anderer Benutzer auf derselben physischen Maschine aus.

 

Flexibilität
Jeder VPS-Nutzer kann beliebige Software installieren, programmieren und updaten, ohne dass auf andere Benutzer auf derselben physischen Maschine Rücksicht genommen werden müsste. Innerhalb der vorgegebenen Gestaltungsmöglichkeiten kann jeder seinen Server den eigenen Bedürfnissen anpassen.
Worauf es bei Drittanbietern ankommt
Virtual Private Server werden von verschiedenen Hosting-Providern angeboten. Bei der Wahl sollten Sie allerdings nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität achten. Das bedeutet: Neben leistungsfähiger Hardware sollte auch das zugehörige Serviceangebot passen. Wichtig ist insbesondere die Erreichbarkeit des Providers im Notfall. Nützlich sind zudem Backup-Control-Systeme und ein Zugriffsschutz Ihres VPS gegen Dritte.
Welchen Anbieter sollte ich nehmen?
Eine TÜV-zertifizierte Serverumgebung garantieren z.B. die Hosting-Anbieter Strato und HostEurope deren Server der Industrienorm ISO 27001 (vgl. https://de.m.wikipedia.org/wiki/ISO/IEC_27001) entsprechen. Insgesamt ist der deutsche Markt jedoch sehr unübersichtlich. Um bei der Vielzahl an Anbietern den Überblick zu wahren, können Vergleichsportale wie z.B. https://www.hosttest.de, https://www.webhostlist.de oder http://www.vserver-vergleich.de weiterhelfen.

Vor dem Betrieb und der Wahl eines virtuellen Servers sollte bekannt sein, welches Serverbetriebssystem eingesetzt werden soll, welche Virtualisierungsmöglichkeiten es für das eingesetzte Gastbetriebssystem gibt, für welchen Einsatz ein VPS dienen soll (Mailserver, Webserver), welche Anforderungen die eingesetzten Software an Prozessor und Arbeitsspeicher stellt, wie viel Zeit in den Betrieb des Servers gesteckt werden soll, ob ein Rootzugriff erforderlich und wie hoch der zu erwartende Traffic ist.
Je genauer die genannten Fragen beantwortet werden können, umso besser kann eine Auswahl des spezifischen VPS bei einem Host erfolgen. Jedenfalls beansprucht ein einfacher Webserver unter Linux weit weniger Hardware als ein Windows-Server mit einem Content-Management-System oder einem Webshop.
Soll der Serverbetrieb outgesourced werden, dann ist ein sogenannter Managed VPS passend. Hier übernimmt der Anbieter/Host gegen Aufpreis das Einspielen von Updates oder das Einrichten von Back-ups.
Virtualisierung im eigenen Haus
Ist bereits eine gute Hardwareausstattung vorhanden oder soll die Virtualisierung aus Sicherheitsgründen im eigenen Rechenzentrum eingerichtet werden, dann hilft folgender Überblick über die verfügbare Virtualisierungssoftware weiter (englisch): https://en.m.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_platform_virtualization_software
Achten Sie darauf, dass eine detaillierte Planung beim Aufbau virtueller Infrastrukturen aufgrund der komplexen Anforderungen unumgänglich ist. Schon im Vorfeld sollten daher die Rahmenbedingungen genauestens analysiert werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat zur Planung einer virtuellen Infrastruktur einen Artikel bereitgestellt, indem auf die wesentlichen Aspekte dieser Planung detailliert eingegangen wird: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzKataloge/Inhalt/_content/m/m02/m02477.html
Fazit
Der Einsatz virtueller Server bringt viele Vorteile. Zugegeben, die Einrichtung bei einem Service-Provider und die Auswahl des passenden Anbieters erfordern immer etwas Vorarbeit. Insbesondere die Bedarfsermittlung und die Analyse der verschiedenen Service-Level der jeweiligen Anbieter sollten nicht unterschätzt werden, auch wenn letztlich der Serverbetrieb selbst, einfach von der Hand geht. Am Ende sind die realen Vorteile dieser virtuellen Lösung aber greifbar. Und wem die technischen Begriffe doch zu viel sind, kann schnell und kostengünstig auf IT-Service-Experten wie mocotel zurückgreifen. Wir machen das für Sie!